Kontrollieren Sie Ihren Lernerfolg
Das Herzstück unseres Ansatzes ist das SPYKE System. Es ist weit mehr als eine Lerntechnik – es ist ein proprietäres Lernsystem und Ihr Anker im unermüdlichen Informationsstrom (der „Spike“).
Wer steile Wände erklimmt, verlässt sich nicht auf Glück oder Geschwindigkeit allein, sondern auf Sicherungen. Genau das leistet SPYKE für Ihre Wissensarbeit. Diese Sicherheit entsteht nicht durch bloßes Abspeichern und isoliertes Verstehen von Informationen, sondern durch einen robusten Wissenskonstruktionsprozess. Wir integrieren neues Wissen so robust und flexibel in Ihrem Gedächtnis, dass es auch unter unstrukturierten, realen Bedingungen adaptiv abgerufen und zur komplexen Problemlösung angewendet werden kann.
Anstatt sich in der Informationsflut zu verlieren, lenkt der SPYKE-Lernprozess Ihren Fokus jederzeit gezielt auf die für Ihr Lernziel relevanten Konzepte. In einem iterativen Verfahren setzen Sie methodisch Haken, Konzept für Konzept. Sie konstruieren aus Informationen bedeutungsvolle, adaptive Wissensstrukturen. So erschaffen und verfeinern Sie Schritt für Schritt das zentrale Artefakt Ihrer Meisterschaft: Ihre individuelle SPYKE-Map.
Dieser Ansatz bricht radikal mit traditionellen Lernmethoden und basiert auf wissenschaftlich validierten Kernpfeilern sowie mit gezielten Einsatz von KI im Lernprozess.
Das SPYKE Lernsystem basiert auf einer Wechselwirkung mehrerer evidenzbasierter Komponenten
Klarheit statt Informationsrauschen
Sie lernen durch gezielte, strategische Fragen den exakten Rahmen für Ihre Lerneinheit zu setzen. Dies fokussiert Ihre kognitiven Ressourcen ausschließlich auf die relevanten Konzepte und verhindert das Verlieren in unwichtigen Details.
Neues in bestehendes Wissen integrieren
Sie lernen aktiv neues Wissen auf Grundlage Ihres Vorwissens zu kreieren und zu validieren. Danach transferieren Sie die Essenz der neuen Erkenntnisse in Ihre SPYKE-Map. Dieser kognitiv anspruchsvolle Prozess zwingt zur Reduktion auf das Wesentliche und schmiedet eine robuste Verbindung zwischen neuem und altem Wissen.
Klarheit und Intuitivität
Immer dann, wenn Ihre SPYKE-Map unübersichtlich oder chaotisch wird, restrukturieren Sie Ihre SPYKE-Map aktiv und nach klaren Regeln. Dies ist der Akt, in dem Sie kognitives Chaos in klare, intuitive und robuste Wissensstrukturen überführen.
Ihre Wissensstruktur erweitern
Nach der Vertiefung folgt die strategische Erweiterung Ihrer SPYKE-Map. Sie lernen die Erweiterung nach einem klaren System durchzuführen. Dieser Schritt stellt sicher, dass Sie Ihr Wissen nicht nur in die Tiefe, sondern auch systematisch in die Breite entwickeln. Das ist essenziell, um stets das „Big-Picture“ zu sehen und nachhaltiges und erweiterbares Wissen aufbauen.
Das Ergebnis des SPYKE Lernsystems
Vergessen Sie lineare Notizen. Das menschliche Gehirn speichert Wissen nicht in Listen, sondern in non-linearen kognitiven Strukturen. Die SPYKE-Map ist die visuelle Manifestation dieser Struktur – Ihr persönliches Experten-Schema. Sie ist keine statische Zusammenfassung, sondern eine lebendige Wissenslandkarte, die iterativ mit Ihrer Kompetenz wächst. Sie entsteht durch multimodale Verarbeitung: Sie konstruieren aktiv Wissen und übersetzen es simultan in eine strukturierte visuelle Darstellung. Dieser Prozess verankert Informationen tief und nachhaltig.
Systematischer Wissensaufbau & Vernetzung
Unsere SPYKE-Maps folgen einer klaren Syntax, die sicherstellt, dass Sie Wissen nicht nur sammeln, sondern aktiv durchdringen. Die Map zwingt Sie dazu, die Essenz komplexer Informationen herauszuarbeiten und Konzepte in logische Beziehungen zu setzen. Sie macht Verbindungen sichtbar, die in linearen Texten verborgen bleiben. Dadurch wird die Map zum Spiegel Ihres aktuellen Kompetenzstandes: Sie sehen sofort, wo Ihr Verständnis bereits robust ist und wo noch Lücken bestehen. Sie ermöglicht es Ihnen, Wissen iterativ und nachhaltig zu erweitern und flexibel auf neue, reale Probleme anzuwenden.
Digitale Integration & Workflow-Optimierung
Die SPYKE-Methode ist kompatibel mit populären Canvas- und Zeichen-Applikationen für Tablets und Notebooks. Wir statten Sie mit validierten Empfehlungen zu den am besten geeigneten Apps aus und zeigen Ihnen die effizientesten Workflows. Sie erhalten ein erprobtes Setup, um Ihre SPYKE-Maps intuitiv, digital und nachhaltig zu erstellen.
Unser SPYKE Lernsystem kombiniert die Denk- & Arbeitsweisen aus Medizin, Recht und Informatik zu einem nachhaltigen und robusten Lernsystem. Dies bietet Ihnen einige Vorteile:
Das SPYKE Lernsystem wurde gezielt entwickelt, um die CORE➛F Lernqualitätskriterien zu erfüllen – unser Goldstandard für nachhaltigen und robusten Wissensaufbau. In unseren Training Protocols lernen Sie CORE➛F als Ihren persönlichen metakognitiven Qualitätscheck zu nutzen.
Folgend die Kerngedanken hinter CORE➛F:
Das Prinzip: Tiefe Verarbeitung (Deep Processing)
Der Check: Habe ich isolierte Fakten geschaffen oder eine vernetzte Wissensstruktur?
Wissen überlebt nur in Verbindung. Wir prüfen, ob Sie Informationen aktiv vernetzen und Deep Processing betreiben – also Inhalte nicht nur verstehen und speichern, sondern auch analysieren, bewerten und bedeutsam vernetzen. Wir akzeptieren keine „Detail-Inseln“ und isoliertes, lineares Lernen.
Das Prinzip: Einfachheit & Logik
Der Check: Ist die Struktur logisch und intuitiv?
Das Gehirn sucht nach Mustern (Pattern Recognition). Wir validieren, ob Ihre Wissensstruktur/SPYKE-Map relevante Muster sichtbar macht und eine intuitive Struktur aufweist. Eine gut organisierte Wissensstruktur fühlt sich kognitiv „leicht“, ist nachhaltig erweiterbar und die notwendige Grundlage für fachliche Klarheit und Souveränität.
Das Prinzip: Speicher- & Abrufstärke
Der Check: Ist das Wissen auch in Hochdrucksituationen sicher abrufbar?
Robustes Wissen entsteht außerhalb der Komfortzone. Daher setzen wir gezielt auf Konzepte wie Dual Coding (Paivio) und Desirable Difficulties (Bjork): Wir gestalten den Lernprozess kognitiv fordernd, um widerstandsfähige neuronale Spuren zu legen, die auch unter hohem Druck abrufbar bleiben.
Das Prinzip: Neues Wissen in Vorwissen integrieren
Der Check: Ist die Information widerspruchsfrei in mein Vorwissen integriert?
Dafür nutzen wir das Prinzip der aktiven Wissenskonstruktion (vgl. „Generation Effect“, Slamecka & Graf): Indem Sie Wissen nicht passiv konsumieren, sondern selbst konstruieren, erzwingen Sie die Aktivierung Ihres Vorwissens. Denn um Wissen zu generieren, muss Ihr Gehirn zwingend auf bestehende Konzepte zugreifen (das „Baumaterial“) und diese neu verknüpfen oder erweitern.
Das Prinzip: Kognitive Flexibilität (Spiro et al.) und adaptive Expertise
Der Check: Erlaubt die Wissensstruktur den Transfer auf unbekannte Probleme?
Das Erfolgskriterium für fachliche Souveränität in den „ill-structured domains“ Jura, Medizin und IT. Wir prüfen die Transferfähigkeit: Wurde die Wissensstruktur so konstruiert, dass sie nicht starr an einem gelernten Kontext haftet, sondern flexibel abgerufen und auf völlig neuartige, komplexe Situationen adaptiert werden kann?